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Informationen aus dem Gemeinderat

18. Februar 2021
Nachdem der Bundesrat zu Beginn des neuen Jahres die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus verstärkte und im Gemeinderat nur zwei dringliche Geschäfte zu behandeln waren, wurde die Januar-Sitzung abgesagt. Auf dem Zirkularweg nahm der Gemeinderat Kenntnis von der Genehmigung des «Ausführungsprojekts N01 6-Streifen-Ausbau Luterbach - Härkingen» durch das UVEK, ebenfalls vom ablehnenden Entscheid des UVEK zur Einsprache des Gemeinderates. Mangels Erfolgsaussichten verzichtete der Rat auf eine Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht, sprach sich aber für einen offenen Brief an den Bundes- und den Regierungsrat aus, welcher namens des Vereins Gemeindepräsidentenkonferenz Gäu (GPG) eingereicht wurde.

Details zur Einsprache und zum Einspracheentscheid des UVEK (Auszug der Einspracheverfügung) können Sie dem Dokument im Anhang (siehe ganz unten) entnehmen, den offenen Brief an den Bundes- und Regierungsrat finden Sie ebenfalls im Anhang.

Auskünfte erteilt Ihnen gerne:
Gemeinderat: Johanna Bartholdi, Ressortverantwortliche Präsidiales, Telefon, E-Mail

 

Arbeitsvergaben für den Kanalisationsleitungsersatz Flühloch

Ebenfalls auf dem Zirkularweg erteilte der Gemeinderat auf Antrag der Werkkommission der Firma Vogel, Egerkingen den Auftrag für den Kanalisationsleitungsersatz Flühloch zwischen den Schächten 2D 403 und 2D 404 im Betrag von CHF 58'000.–. Es handelt sich dabei um Arbeiten der zweiten Etappe der Kanalsanierungen aus dem Rahmenkredit 2019 - 2021, welche zusätzlich zu den im 2020 durchgeführten Robotersanierungen (Domherrenstrasse/Flühloch sowie Kleinfeld- und Alte Poststrasse) vorgesehen sind. Die KFB Pfister AG, Egerkingen erstellte dazu im Auftrag der Werkkommission ein Projekt und führte für die Arbeiten noch vor Jahresende 2020 eine Submission durch. Gleichzeitig mit dem Leitungsersatz verlegt die Elektrizitätsversorgung Egerkingen (EVE) parallel zur neuen Kanalisation zusätzliche Kabelrohre.

Auskünfte erteilen Ihnen gerne:
Gemeinderat: Xaver Vogel, Ressortverantwortlicher Infrastruktur, Telefon, E-Mail
Verwaltung: Markus Thommen, Bereichsleiter Bau, Telefon, E-Mail

 

An seiner Sitzung vom 10.02.2021 fasste der Gemeinderat zudem folgende Beschlüsse:

 

Standortentscheid für ein Container-Provisorium für 2 Kindergärten ab Schuljahr 2021/22 und Kompetenzerteilung an die ÖBK, die Container bereits zu bestellen (mit Vorbehalt)

Am 18.11.2020 beauftragte der Gemeinderat die Kommission für öffentliche Bauten (ÖBK) damit, auf Beginn des Schuljahres 2021/22 ein Provisorium für zwei Kindergartenklassen zu erstellen. Dies, nachdem vorgängig beim Volksschulamt für das neue Schuljahr aufgrund steigender Schülerzahlen 2 zusätzliche Klassen beantragt werden mussten.

Der heutige Kindergarten im Erdgeschoss des Kleinfeldschulhauses oder derjenige in der «Alten Chäsi» soll neu wieder als Klassenzimmer für die Schule genutzt werden.

Nachdem erste Ideen verwaltungsintern und gemeinsam mit der Schulleitung diskutiert wurden, beauftragte die ÖBK den Architekten Mario Siegenthaler aus Egerkingen, bis Ende Januar 2021 sechs mögliche Standorte zu prüfen und zu beurteilen sowie die zu erwartenden Kosten zu evaluieren. In Frage kamen einzig Grundstücke im Besitz der Einwohnergemeinde Egerkingen, um zeitnah entscheiden zu können. Am 02.02.2021 präsentierte Mario Siegenthaler der ÖBK die nachfolgenden Standortvarianten und erläuterte gleichzeitig auch deren Vor- und Nachteile:

  1. Mühlemattplatz, nach Rückbau des Chalets
  2. Niderdorf, beim Wendeplatz der Niederdorfstrasse
  3. Wiese südlich des Zebra-Spielplatzes beim Kleinfeldschulhaus
  4. Schulhaus Mühlematt, zwischen Pausen- und Fussballplatz
    (→ diverse Standortvarianten)
  5. Parkplatz Areal Alte Mühle / Gemeindehaus
  6.  Niderdorf, nördlich der Bleumattstrasse, beim Sonnenweg

Nach intensiven Diskussionen und unter Berücksichtigung, dass einige der vorgeschlagenen Standorte die noch laufenden Entwicklungsstrategien der «Begleitgruppe Schulraumplanung» durchkreuzen, sprachen sich die ÖBK wie auch der Gemeinderat einstimmig für Variante C aus, die Wiese südlich des Zebra-Spielplatzes beim Kleinfeldschulhaus. Dies im Bewusstsein, dass es sich dabei nur um eine provisorische Lösung handeln darf. Die Gemeinde muss zeitnah eine ausgereifte, definitive Lösung erarbeiten und herbeiführen. 

Mit Containern, wie Egerkingen sie plant, haben bereits mehrere Gemeinden gute Erfahrungen gemacht. Nach 2 Jahren Mietdauer rechnen sich die Kaufkosten der Anlage bereits, zudem lässt sich diese später auf einfache Weise wieder zurückbauen und ggf. weiterverkaufen.

Für das gewünschte Kindergarten-Provisorium werden 25 Container benötigt. Diese bieten Platz für 2 Kindergartenräume mit je einem dazugehörenden Gruppenraum. Hinzu kommen die WC-Anlagen, ein Raum für die Kindergärtnerinnen, ein Putzraum sowie Platz für die Garderoben und Verkehrsflächen. Eine Erweiterung der Anlage wäre grundsätzlich bei allen Varianten mittels einer Aufstockung möglich. Allerdings ist ein Aussenaufgang über eine Metalltreppe für Kindergartenkinder nicht ideal. Bei einzelnen Varianten ist auch eine angebaute Erweiterung mittels einer weiteren Containeranlage möglich.

Die geschätzten Kosten für die Containeranlage und die Fundations- und Erschliessungsarbeiten belaufen sich auf rund CHF 500'000.–. In diesem Betrag nicht enthalten sind die Kosten für Spielplatz und Spielgeräte von rund CHF 25'000.–.

An der nächsten Sitzung vom 03.03.2021 wird der Gemeinderat den Kreditantrag zuhanden der a.o. Gemeindeversammlung vom 22.03.2021 verabschieden. Da die Zeit drängt, erteilte er der Kommission für öffentliche Bauten die Kompetenz, die Container bereits zu bestellen, gegenüber dem Lieferanten jedoch zu kommunizieren, dass der definitive Entscheid, ob Miete oder Kauf, erst nach der a.o. GV vom 22.03.2021 fallen wird.  

Auskünfte erteilen Ihnen gerne:
Gemeinderat: Daniel Müller, Ressortverantwortlicher Liegenschaften, Telefon, E-Mail
Verwaltung: Markus Thommen, Bereichsleiter Bau, Telefon, E-Mail

 

Verabschiedung eines Kreditantrags von 4 Mio. Franken für den Kauf des Grundstücks Neumatten (GB Egerkingen Nr. 1765) zuhanden der Gemeindeversammlung

Seit gut zwei Jahren beschäftigt sich der Gemeinderat mit einem möglichen Kauf des Grundstücks Neumatten, einer unüberbauten Parzelle zwischen der Neumatt- und der Bannstrasse, südlich der Dünnern. Im Dezember 2018 und Januar 2019 reichte der Eigentümer ein konkretes Verkaufsangebot ein, welches der Gemeinderat an mehreren Sitzungen beraten hat. Am 10.02.2021 fiel nun der Entscheid, der a.o. Gemeindeversammlung vom 22.03.2021 den Kauf des Grundstücks für 4 Mio. Franken zu beantragen. Der Antrag basiert auf dem Bruttoverbuchungsprinzip; auf dem Grundstück lasten noch gestundete Perimeterbeiträge in der Höhe von CHF 462‘324.–, d.h. es fliessen netto CHF 3‘537‘674.–, insofern die Gemeindeversammlung dem Kreditbegehren zustimmt.

Das Grundstück Neumatten wurde im Zuge der Ortsplanungsrevision 2014 von der Landwirtschaftszone rechtsgültig und somit Grundeigentümer verpflichtend in die Zone für «Öffentliche Bauten» (öBA) eingezont. Mit Einzonung eines Grundstücks in diese Zone signalisiert eine Gemeinde grundsätzlich ihr Interesse daran, wobei kein unmittelbarer Bedarf bestehen muss. Eine Gemeinde darf und soll mittel- bis langfristig agieren, wobei das Bundesgericht in mehreren Entscheiden die Langfristigkeit bis zu einem Zeithorizont von 30 Jahren sah.

Die Zuweisung eines Grundstücks in die öBA hat für den Grundeigentümer nicht nur eine öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkung zur Folge, sondern auch ein Bauverbot für private Bauten und Anlagen. Gemäss § 34 Abs. 1 Planungs- und Baugesetz PBG (BGS 711.1) dürfen auf Grundstücken in der öBA nur öffentliche und öffentlichen Zwecken dienende Bauten erstellt werden.

Das Planungs- und Baugesetz hält aber auch fest, dass in die öBA eingeteilte Grundstücke, die noch nicht im Eigentum des Gemeinwesens sind, von diesem zu erwerben sind. Andernfalls kann der Eigentümer nach Ablauf einer vom ihm angesetzten Frist von 5 Jahren verlangen, dass das Grundstück einer anderen Zone zugeteilt wird. Die Hürden hierfür dürften allerdings hoch sein. Sollte der Kanton einer solchen Zonenplanänderung zustimmen, wäre die Gemeinde verpflichtet, für das wegfallende Gebiet, sprich rund 13‘900 m2, Ersatz zu schaffen.

Was darf in der Zone öBA gebaut werden?
Schulen, Mehrzweckhallen, Gemeindeverwaltungen, Spitäler, Polizeiposten, Feuerwehrmagazine, Werkhöfe, Spiel- und Sportplätze, öffentliche Plätze, Friedhöfe, Bushaltestellen, Wendeplätze etc., aber auch Bauten von privaten Institutionen, die öffentliche Aufgaben erfüllen, wie z.B. Alters- und Pflegeheime, und Bauten von öffentlich-rechtlich anerkannten Religionsgemeinschaften, im Kanton Solothurn sind dies die römisch-katholische, die evangelisch-reformierte sowie die christkatholische Kirche.

In der Zone öBA nicht zugelassen sind Wohnungen oder Gewerbebetriebe.

Warum ein Kauf?
Mit Zuweisung der Neumatten in die öBA hat die Gemeinde signalisiert, dass sie an diesem Grundstück interessiert ist. Entscheidet sie sich gegen einen Kauf, d.h. lehnt die GV einen entsprechenden Investitionskredit ab, kann der Grundeigentümer wie eingangs erwähnt eine Umzonung beantragen. Die Hürden hierfür sind, wie ebenfalls bereits erwähnt, hoch. Sollte der Kanton einer Zonenplanänderung zustimmen, müsste die Gemeinde ein ebenso grosses Grundstück als Ersatz für die öBA finden, was sehr schwierig sein dürfte. Es besteht die Gefahr, dass die Neumatten konsequenterweise wiederum der Landwirtschaftszone zugewiesen werden müsste, womit das Gemeinwesen entschädigungspflichtig würde.

Nebst diesen Erwägungen spechen für einen Kauf der Neumatten aus Sicht des Gemeinderates insbesondere auch:

  • die Lage: Für die Einwohnergemeinde handelt es sich um ein strategisch wichtiges Grundstück. Die Neumatten wird, einmal überbaut, prägend für das Ortsbild sein. Als Eigentümerin kann die Einwohnergemeinde direkten Einfluss darauf nehmen, was und in welcher Form und Grösse am betreffenden Standort gebaut wird.
  • die geplanten Massnahmen zum Hochwasserschutz und zur Revitalisierung der  Dünnern: Gemäss rechtsgültigem Zonenplan ist bereits ein 30 m breiter Streifen der Neumatten für eine Renaturierung ausgeschieden, d.h. in diesem Bereich wird nach 2030 eine Uferlandschaft entstehen.
  • der Wunsch der Vereine nach einer polyvalenten Halle; diese könnte ggf. auch durch einen privaten Investor finanziert und betrieben werden.
  • die Überlegungen der Arbeitsgruppe, welche sich im 2020 mit der Schulraumplanung und der langfristigen Weiterentwicklung des Mühlemattaerals befasste, sowie der Begleitgruppe, welche sich aktuell mit diesem Thema auseinandersetzt
  • die wachsende Skepsis der Bevölkerung gegenüber grossen Wohnüberbauungen

Welche Auswirkungen hat der Landkauf auf die Erfolgsrechnung der Einwohnergemeinde?
Da in einer öBA nur Bauten, die im weitesten Sinn der Zweckerfüllung der Gemeinde dienen, erstellt werden dürfen, muss das Grundstück folgerichtig ins Verwaltungsvermögen aufgenommen und gemäss HRM2 innert 40 Jahren, d.h. zu 2.5 % pro Jahr, abgeschrieben werden. Folglich wird die Erfolgsrechnung durch den Kauf der Neumatten mit jährlich CHF 100'000.- resp. CHF 85'000.- belastet.  

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Gemeinderat: Johanna Bartholdi, Ressortverantwortliche Präsidiales, Telefon, E-Mail

 

Vergabe der Ingenieurarbeiten für die Sanierung und den Ausbau der Einschlagstrasse und Freigabe der ersten beiden Phasen Bauprojekt und Ausschreibung sowie Auftragserteilung an die Werkkommission, mit der Projektüberarbeitung die Einführung einer Tempo-30-Zone zu prüfen

Die Gemeindeversammlung vom 14.12.2020 hat bekanntlich den Kreditantrag für den Ausbau der Einschlagstrasse abgelehnt. Das Projekt wurde an den Gemeinderat zurückgewiesen und soll nach den an der Versammlung geäusserten Wünschen überarbeitetet werden.

Im Vorfeld der Gemeindeversammlung wurde die verlangte Submission der Ingenieurarbeiten im freihändigen Verfahren durchgeführt, mit dem Ziel, zum Jahresbeginn 2021 mit der weiteren Planung beginnen zu können. Die Submission der Ingenieurarbeiten umfasst die gesamten Leistungen des Planers von der Phase Bauprojekt, über die Ausschreibung, Ausführungsprojekt, Realisierung bis zur Inbetriebnahme und Abschluss des Projekts. Von den von der Werkkommission eingeladenen drei Planungsbüros sind die Offerten fristgerecht bis zum 18.12.2020 eingegangen.

Die Werkkommission möchte den Planungsauftrag trotz aktuell noch fehlender Kreditgenehmigung durch die Gemeindeversammlung erteilen und die nötige Projektüberarbeitung im Zuge des in der nächsten Phase folgenden Bauprojekts durchführen. Entsprechend beantragte sie dem Gemeinderat die Vergabe der Ingenieurarbeiten im Betrag von CHF 95'000.– an die KFB Pfister AG, Egerkingen. Dies jedoch mit dem Vorbehalt, dass vorerst nur die beiden Phasen «Bauprojekt» und «Ausschreibung» mit einem Betrag von rund CHF 30'000.– freigegeben werden. Damit kann das Projekt ausgearbeitet und ausgeschrieben werden, womit eine höhere Kostengenauigkeit entsteht. Der Kreditantrag soll der Rechnungs-Gemeindeversammlung vom Juni 2021 zur Genehmigung vorgelegt werden.

Der Gemeinderat stützte das von der Werkkommission vorgeschlagene Vorgehen, erteilte der KFB Pfister AG, Egerkingen den Auftrag für die Ingenieurarbeiten im Betrag von CHF 95'000.- und gab die ersten beiden Phasen «Bauprojekt» und «Ausschreibung» mit einem Betrag von rund CHF 30'000.– frei. Gleichzeitig nahm er den ihm anlässlich der Budget-Gemeindeversammlung vom 14.12.2020 zugespielten Ball bezüglich Umsetzung verkehrsberuhigender Massnahmen auf. Die emotionsgeladene Diskussion anlässlich der Gemeindeversammlung hätte gezeigt, wie wichtig insbesondere auch den direkt betroffenen Anwohnern eine Verkehrsberuhigung in ihrer Strasse sei. Die Werkkommission wurde deshalb beauftragt, für die Einschlagstrasse, in welcher mittlerweile rund 1/4 der Bevölkerung von Egerkingen lebt, im Zuge der Projektüberarbeitung die Einführung einer Tempo-30-Zone zu prüfen.

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Gemeinderat: Xaver Vogel, Ressortverantwortlicher Infrastruktur, Telefon, E-Mail
Verwaltung: Markus Thommen, Bereichsleiter Bau, Telefon, E-Mail

 

Kenntnisnahme vom Projekt für den Bau einer Gasleitung und den Ersatz der Wasserleitung in der Santelstrasse und Genehmigung des für den Wasserleitungsersatz notwendigen Kredits von CHF 75'000.–

Für die Gaserschliessung des Tesil-Areals sowie auch der Liegenschaft Lipo plant die Sogas einen Gasleitungsbau in der Santelstrasse von der Abzweigung zum Strassendreieck Holzgasse/Am Stalden bis zu den sich im Bau befindenden Mehrfamilienhäuser Santelstrasse/Höhenstrasse der AWF AG. Bereits vorgängig hat die Sogas im Rahmen der Bauvorhaben Holzgasse und Am Stalden eine Leitung von der Lischackerstrasse über das Grundstück der Überbauung Holzgasse, das Strassendreieck mit Querung der Santelstrasse bis in das Tesil-Grundstück verlegt.

Bisher wurde stets kommuniziert, diese Gasleitung würde nicht in der Santelstrasse sondern im angrenzenden privaten Tesil-Areal verlegt. Aus diesem Grund hat die Werkkommission auch keine eigenen Arbeiten in der Santelstrasse vorgesehen. Vor allem die Wasserleitung ist in einem schlechten Zustand (Jahrgang 1964), es sind schon mehrere Leitungsbrüche in diesem Abschnitt aufgetreten. Im aktuellen Finanzplan ist der Ersatz der Wasserleitung in der Santelstrasse erst nach 2025 vorgesehen.

Aufgrund der aktuellen baulichen Situation soll die Gasleitung nun doch in der Santelstrasse verlegt werden. Die Sogas hat dazu kurzfristig einen Auftrag an die Reinhold Dörfliger AG, Egerkingen erteilt, die Planung erfolgt durch die KFB Pfister AG, Egerkingen.

Die Werkkommission nimmt dies zum Anlass, im Abschnitt des Gasleitungsbaus gleichzeitig die Wasserleitung zu ersetzen. Die Arbeiten werden wie bereits bei den Wasserleitungsbauten im Einschlag sowie bei der Holzgasse (Erschliessung Überbauung Schmid und Ringschluss Lischackerstrasse – Holzgasse) durch die Sogas koordiniert und vorfinanziert.

Nach einem Grobprojekt der KFB Pfister AG muss für den Ersatz der Wasserleitung mit Kosten in der Höhe von CHF 75'000.– gerechnet werden. Weitere Arbeiten in der Santelstrasse sind zurzeit nicht vorgesehen, auch die Elektrizitätsversorgung Egerkingen (EVE) hat keinen unmittelbaren Bedarf, das Tesil-Areal kann anderweitig erschlossen werden.

Nach den anstehenden Bauarbeiten im Tesil-Areal sollte jedoch ein Ausbau der Santelstrasse erfolgen. Analog dem Stalden hat die Santelstrasse die Qualität eines asphaltierten Flurweges mit mangelhaftem Unterbau, ohne korrekte Strassenentwässerung und Randabschlüsse. Der Zustand der Strasse hat sich mit den laufenden Bauarbeiten bereits deutlich verschlechtert.

Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Projekt für den Bau einer Gasleitung und den Ersatz der Wasserleitung in der Santelstrasse und genehmigte den für den Wasserleitungsbau notwendigen Investitionskredit in der Höhe von CHF 75'000.–.

Auskünfte erteilt Ihnen gerne:
Gemeinderat: Xaver Vogel, Ressortverantwortlicher Infrastruktur, Telefon, E-Mail
Verwaltung: Markus Thommen, Bereichsleiter Bau, Telefon, E-Mail

 

Genehmigung der Vereinbarung mit der RZSO Thal-Gäu über den freiwilligen Unterhalt der inaktiven Anlage «BSA II/SanPo» an der Sportstrasse 2

Nachdem der Gemeinderat am 10.06.2015 dem Antrag der Bevölkerungsschutzkommission um Aufhebung der Bereitstellungsanlage (BSA) zu Gunsten eines öffentlichen Schutzraumes zugestimmt hat, gilt die Schutzanlage an der Sportstrasse 2a in Egerkingen als «inaktive Anlage», d.h. sie erfüllt nur noch die Aufgabe des Schutzes der Bevölkerung. Dennoch, die periodische Kontrolle der Schutzräume ist Aufgabe der Gemeinden, diese garantiert die Funktionsfähigkeit der Schutzräume.

Gemäss § 16 Abs. 8 des Vertrages zur Führungsstruktur Thal-Gäu bei Katastrophen und Notlagen und zur Zivilschutzregion Thal-Gäu zwischen den Vertragsgemeinden, welchen die Gemeindeversammlung der Einwohnergemeinde Egerkingen am 24.06.2019 mit Inkrafttreten per 01.01.2020 genehmigte, kann der Unterhalt der öffentlichen Schutzräume der RZSO Thal-Gäu übertragen werden, wobei die Kosten mit einer Vereinbarung individuell pro Anlage/Gemeinde geregelt werden.

Diese Vereinbarung liegt nun vor, die jährliche Pauschale beläuft sich auf CHF 1'200.–, der Vertrag ist jeweils per Ende Jahr unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Monaten kündbar. Im Budget 2021 wurden für die RZSO Thal-Gäu CHF 35'000.– eingestellt, darin ist diese Pauschale bereits eingerechnet.

Die Einwohnergemeinde fährt mit dieser Lösung günstiger, als wenn sie den Unterhalt selber bestreiten würde. Die Vereinbarung entbindet sie von ihrer Pflicht der periodischen Kontrolle, während die RZSO Thal-Gäu mit Übernahme dieser Aufgabe Übungspraxis gewinnt.   

Auskünfte erteilt Ihnen gerne:
Gemeinderat: Stephan von Arx, Ressortverantwortlicher Öffentliche Sicherheit, Telefon, E-Mail

 

In Kürze:

  • Der Gemeinderat nahm mit Bedauern Kenntnis von der Demission von Markus Eberle als Präsident der Finanzkommission und verdankte dessen Dienste für die Einwohnergemeinde Egerkingen. Auf Antrag des Vorstands der FDP.Die Liberalen wählte der Gemeinderat Dragan Peric, geb. 22.06.1983, als neues Mitglied der Finanzkommission für den Rest der Amtsperiode 2017/21.
  • Bereits im Dezember 2020 wurde der Gemeinderat von Verwaltungsleiterin Elvira Biedermann über die Kündigung von Miriam Roth, Sachbearbeiterin Finanzen 70 %, per Ende Februar 2021 informiert. Miriam Roth, welche rund 1 1/2 Jahre für die Einwohnergemeinde tätig war, kehrt wieder zurück in die Privatwirtschaft und tritt eine Stelle mit höherem Beschäftigungsgrad an. Ad interim wird die vakante Stelle durch Sina Bösiger, ehemalige KV-Lernende der Einwohnergemeinde Egerkingen besetzt, welche im Sommer 2020 erfolgreich ihre Ausbildung zur Kauffrau E-Profil abgeschlossen hat. Sina Bösiger plante ab Januar 2021 einen Sprachaufenthalt im Ausland, bedingt durch die Corona-Pandemie musste sie diesen nun aber um ein Jahr verschieben. Durch ihre Ausbildung ist sie mit den Arbeiten in der Finanzabteilung bestens vertraut und wird die Stelle als Sachbearbeiterin Finanzen mit unverändertem Pensum von 70 % zeitlich befristet vom 01.03. - 31.12.2021 übernehmen.
    Voraussichtlich im August 2021 wird die vakante Stelle zur Neubesetzung per 01.01.2022 öffentlich ausgeschrieben.
  • Der Rat wurde von Franz Fischer, Gemeinderat Ressort für Kultur, Gesellschaft und Soziales informiert, dass man mit den Arbeiten zur neuen Kneipp-Anlage auf dem Meinrad-Rauber-Platz zeitlich auf Kurs ist, einer Eröffnung im Frühling 2021 sollte damit nichts im Wege stehen.
    Auskunft erteilt Ihnen gerne:
    Gemeinderat: Franz Fischer, Ressortverantwortlicher für Kultur, Gesellschaft und Soziales, Telefon, E-Mail

 

18.02.2021 / Elvira Biedermann, Bereichsleiterin Zentrale Dienste / Verwaltungsleiterin

 

 

Zugehörige Objekte

Name
20201222 Einspracheverfügung UVEK.pdf Download 0 20201222 Einspracheverfügung UVEK.pdf
20210116 Offener Brief GPG an Bundes- und Regierungsrat.pdf Download 1 20210116 Offener Brief GPG an Bundes- und Regierungsrat.pdf