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Zur Geschichte von Egerkingen

 

Egerkingen liegt an einer alten Siedlungsstätte. Der Bodenforscher Theodor Schweizer (1893 – 1956) entdeckte auf der Ramelen eine Siedlung aus der Jungsteinzeit (4000-1800 v. Chr.). Die Pfarrkirche St.Martin ist auf eine römische Siedlung gebaut. Römische Funde machte man auch beim Konsum an der Kleinfeldstrasse. Aus alemannischer Zeit fand man Gräber an der Sonnhaldenstrasse. Die Alemannen gründeten Siedlungen und lebten in Sippen. Einer ihrer Führer hiess vermutlich Agarich. Seine Sippe wurde Agarichinger genannt, woraus schliesslich der Dorfname Egerkingen entstand. 1080 wurde die Grafschaft Härkingen, wozu auch Egerkingen und Neuendorf gehörten, von Kaiser Heinrich IV an den Bischof von Basel verschenkt. 1294 wird die Kirche St. Martin erstmals urkundlich erwähnt. 1402 kaufte Solothurn das Äussere Amt Falkenstein, die ehemalige Grafschaft Härkingen. Die schon früher in einem Ehevertrag erwähnte Mühle wird 1614 als repräsantives Haus neu gebaut. 1671 erhalten der „Halbmond“ und 1683 das „Weisse Kreuz“ das Tavernenrecht. 1708 wird die Bruderschaft „Maria vom Trost“ gegründet und seither der Grosse Umgang gehalten. Während den Wirren um die Neugestaltung der Schweiz wird am 8. Dezember 1840 in der Hofstatt beim Restaurant Halbmond an einer grossen Volksversammlung eine Petition für die Einführung von direkten Volkswahlen beschlossen. Im folgenden Kulturkampf fochten Konservative und Radikale heftige parteipolitische Auseinandersetzungen aus. 1896 wird die Wasserversorgung gebaut und 1910 das elektrische Licht eingeführt. Am 22. Juni 1926 verwüstet ein Wolkenbruch das Dorf. Nach der in der Krisenzeit der 1930er Jahre gemachten Dünnernkorrektion wird 30 Jahre später wegen der durch das Gäu geplanten Autobahn vorausschauend die Güterzusammenlegung verwirklicht.

Guido von Arx, Egerkingen

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